Carrot Cake von oben

Immer wenn früher bei Arbeitskollegen ein Geburtstag anstand, haben sie sich nur einen Kuchen gewünscht: Carrot Cake! Ich habe damals immer für jeden Kollegen gebacken – statt Blumen quasi – und immer wieder durfte ich dieses Schätzchen backen. Aber er ist es ja auch wert, denn der Carrot Cake ist schön saftig dank Öl und Apfelmark und gleichzeitig auch richtig würzig durch jede Menge Gewürze im Teig.

Carrot Cake von der Seite

Und den hier habe ich dieses Mal besonders schön verziert! Ich wollte mal etwas anderes als Deko oben drauf haben und so habe ich mich an diese Karottenlocken gemacht. Dabei zieht ihr mit einem Sparschäler dünne Scheiben von einer Möhre und kocht diese dann in einer Zuckerlösung. Anschließend werden sie im Ofen gebacken und danach auf einem Holzlöffel zu locken gelegt.

Carrot Cake von oben

Das klingt jetzt nach viel Aufwand, aber gerade dieser Carrot Cake hat den auch verdient! Ich habe ihn nämlich für den ersten Hochzeitstag von lieben Freunden gebacken, quasi als kleine Erinnerung an die schöne Zeit vor einem Jahr. Damals war unsere kleine Tochter auch noch ein ganz kleines Wesen in meinem Bauch und nun liegt sie bei ihnen auf der Couch und schläft 🙂

Carrot Cake von der Seite

Ihr könnt diesen Kuchen auch als Naked (nur Frosting zwischen den Schichten) oder Semi-Naked (Frosting dazwischen & wenig drum herum) verzieren. Da sind Euch und Eurer Kreativität natürlich keine Grenzen gesetzt. Genau wie bei der Deko! Ich habe auch schon viel mit der Optik des Frostings experimentiert und auch mit der Dekoration. Dabei könnt ihr z.B. die Pecannüsse hacken und die Seiten damit verzieren oder das Frosting als Rosetten oben drauf spritzen.

Carrot Cake von der Seite

Carrot Cake

Mit Pecannüssen, jeder Menge Gewürzen und einem cremigen Frischkäse-Frosting ist dieser Kuchen über den Jahren zu einem meiner Dauerbrenner geworden.
Vorbereitungszeit 20 Min.
Zubereitungszeit 45 Min.
Abkühlen lassen 2 Stdn.
Arbeitszeit 3 Stdn. 5 Min.
Gericht Kuchen, Torte
Land & Region Amerikanisch, Deutsch
Portionen 12 Stücke

Equipment

  • 3 Springformen/Backformen (Durchmesser: 20 cm)

Zutaten
  

Für den Kuchen

  • 130 g Pecannüsse
  • 300 g brauner Zucker
  • 100 g weißer Zucker
  • 240 ml Rapsöl
  • 4 Eier Größe M
  • 130 g Apfelmark
  • 300 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 1 1/2 TL Zimt
  • 1 TL Ingwer gemahlen
  • 1/2 TL Muskatnuss gemahlen
  • 260 g Karotten / Möhren gerieben

Für das Frosting

  • 55 g Butter weich
  • 250 g Frischkäse
  • 450 g Puderzucker
  • 1/2 TL Salz ggf. mehr

Anleitungen
 

Für den Kuchen

  • Den Ofen auf 150°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und die Pecannüsse für 7-8 Minuten darin rösten. Danach vollständig abkühlen lassen und grob hacken.
  • Dann den Ofen auf 175°C (Ober-/Unterhitze) stellen und die Backformen einfetten und mit Mehl bestäuben.
  • In einer Schüssel die beiden Zucker, das Öl, Apfelmark und die Eier miteinander vermischen. Die restlichen Zutaten für den Teig miteinander mischen und zur flüssigen Mischung geben.
  • Die Karotten und die Pecannüsse ebenfalls unter den Teig geben.
  • Auf die Backformen verteilen und für 25 Minuten backen bzw. bis ein Zahnstocher, den man in den Kuchen steckt, ohne Teigreste wieder rauskommt. Danach aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.

Für das Frosting

  • Die Butter mit dem Frischkäse verrühren, dann den Puderzucker vorsichtig unterrühren und mit einer Prise Salz abschmecken (Ich nehme gerne etwas mehr, denn das nimmt die Süße etwas raus). Noch etwas weiter rühren bis das Frosting schön fluffig ist.
  • Einen Boden auf eine Kuchenplatte oder einen Teller setzen und mit 2-3 EL Frosting gleichmäßig bestreichen. Den zweiten Boden aufsetzen und mit weiteren 2-3 EL Frosting bestreichen.
  • Danach das restliche Frosting daraufgeben und nach Belieben verzieren. Ich habe noch ein paar Pecannüsse und kandierte Karottenlocken daraufgegeben.
Keyword Carrot Cake, Möhrenkuchen

Ich hoffe, dass Euch mein Rezept gefällt und ich würde mich freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren von Euren Nachmach-Versuchen berichtet. Gerne könnt ihr hier auch Fragen oder Wünsche loswerden. Wenn ihr das Rezept auf Instagram veröffentlicht, benutzt dafür gerne den Hashtag #derleckeredonnerstag .

Viele Grüße,

Linda

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